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Veröffentlicht: 20.09.2018 unter Aktuelles, Presse

Riveufer: SPD-Fraktion begrüßt drittes Gutachten zum Baumzustand

Die SPD-Fraktion begrüßt die heutige Ankündigung der Stadtverwaltung, ein drittes Gutachten zum Zustand der Bäume am Riveufer in Auftrag zu geben. „Wir haben seit Bekanntwerden der Planungen der Stadtverwaltung viele Gespräche geführt. Die vergangenen Tage haben noch einmal sehr deutlich gezeigt: Das Riveufer ist ein Ort, mit dem viele Hallenser emotional sehr verbunden sind – egal, ob sie im Mühlwegviertel, der Südstadt oder in Halle-Neustadt wohnen. Deshalb ist es richtig, sich bei der Entscheidung nicht unter Zeitdruck zu setzen“, so Johannes Krause, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale).

Die Erarbeitung des neuen Gutachtens gibt allen Beteiligten die Gelegenheit, die neuen Argumente aufzunehmen. „Wir werden die Zeit bis zum Vorliegen des Gutachtens der Martin-Luther-Universität nutzen, um weitere Gespräche zu führen und uns mit den Bürgern auszutauschen. Wenn das neue Gutachten vorliegt, tun wir alle gut daran, die Ergebnisse aller Gutachten genau abzuwägen und erst dann zu entscheiden, welchen Weg wir gehen.“

Zur SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)

Die SPD-Fraktion ist mit elf Stadträten die drittstärkste Kraft im Stadtrat. Vorsitzender ist Johannes Krause. Seine Stellvertreter sind Katharina Hintz und Eric Eigendorf. Die Fraktion stellt drei Ausschussvorsitzende: Johannes Krause im Vergabeausschuss, Fabian Borggrefe im Sportausschuss und Dr. med. Detlef Wend im Jugendhilfeausschuss.

Veröffentlicht: 12.09.2018 unter Aktuelles, Presse

Sanierung Riveufer: Früher an später denken. SPD-Fraktion kritisiert Vorlage der Verwaltung zur Sanierung der Überdeckung des Hauptsammlers sowie der Promenade und der Straße am Riveufer

Dazu Johannes Krause, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale): „Die Überdeckung des Hauptsammlers, die Straße und die Promenade am Riveufer sind baufällig und müssen dringend saniert werden. Aber die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Sanierungsvariante sehen wir kritisch. Die Verwaltung fährt auf kurze Sicht und wenn der Vorschlag so umgesetzt wird, sprechen wir in wenigen Jahren über dieselben Probleme. Deshalb: Sanierung unbedingt, aber nicht so.“

„Selbstverständlich ist es schön, wenn trotz umfangreicher Baumaßnahmen möglichst viele Bäume erhalten bleiben. Allerdings sagt die Verwaltung selbst, dass sie keine Garantie geben kann, ob sie dieses Ziel erreicht. Denn selbst die behutsamste Baumethode wird weitere Schäden an den Bäumen verursachen. Faktisch bedeutet die vorgeschlagene Variante Flickschusterei. Wenn der Stadtrat dieser Vorlage zustimmt, müssen wir in wenigen Jahren wieder sanieren. Nur dann stehen keine Gelder mehr aus der Fluthilfe zur Verfügung. Dann muss die Stadt viele Millionen Euro, die sie nicht haben wird, aus der eigenen Tasche aufbringen“, ergänzt Eric Eigendorf, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale).

Krause abschließend: „Dank der Mittel aus der Fluthilfe haben wir die einmalige Chance, die schönste Promenade unserer Stadt am Ufer der Saale so nachhaltig zu sanieren, dass für Mensch und Bäume optimale Bedingungen für die nächsten rund 100 Jahre hergestellt werden. Der Ball liegt im Feld der Stadtverwaltung, um einen ausgewogeneren Beschluss fällen zu können.“

 

Hintergrund

Die Beschlussvorlage „Variantenbeschluss Hochwasserfolgemaßnahme Riveufer“ (http://buergerinfo.halle.de/vo0050.asp?__kvonr=15065&voselect=15864) wird im Planungsausschuss am 11.09.2018 erstmals behandelt. Die Überdeckung des rund 100 Jahre alte Hauptsammlers sowie die Promenade und die Straße am Riveufer sind in die Jahre gekommen. Die Flut 2013 hat ebenfalls große Schäden an Pflanzen und Material hinterlassen. Zwei Baumgutachten sagen unabhängig voneinander aus, dass sich 66 bis 75 % der Bäume aufgrund von Pilzbefall (Phythophtore), Stigmina-Triebsterben, extremer Bodenverdichtung und zu geringem Abstand zum Hauptsammler und zur Straße in einem schlechten bis sehr schlechten Zustand befinden (Vitalitätsstufen 2 und 3). Der größte Teil der Bäume weist Reststandzeiten von weniger als 15 Jahren auf – insofern sie bei den Bauarbeiten nicht noch mehr geschädigt werden, was aufgrund der Fülle an notwendigen Maßnahmen selbst bei wurzelschonenden Baumethoden nicht verhindert werden kann. Denn ein Teil der Bäume steht in einem Abstand zur Wand des Hauptwassersammlers von 25 bis maximal 40 cm, ein weiterer Teil nur im Abstand von 50 bis 120 cm. Zudem wurzeln die Bäume eher flachgründig (also oberflächennah), die einzelnen Wurzelwerke gehen sehr stark ineinander über und sie haben sich aufgrund der extremen Bodenverdichtung und des fehlenden Platzes stark zwischen der Überdeckung des Hauptsammlers und den Gehwegplatten ausgebreitet. Wer also an die Überdeckung will, um sie zu sanieren, muss durch das Wurzelwerk hindurch. Und spätestens die Sanierung von Straße und Kanal wird aufgrund des Platzmangels zu Schäden im Wurzelbereich führen. Dadurch müssen die Baumkronen wiederum beschnitten werden, damit die Bäume nicht umfallen.

Wenn die vorgeschlagene Variante umgesetzt wird, bedeutet das:

  • in die Wände des Hauptsammlers dringen weiterhin Wurzeln ein und das Mauerwerk wird weiter zerstört
  • die oberen zwei Ziegelreihen der Kanalwände, die erneuert werden müssen, um eine tragfähige Kanaldecke aufsetzen zu können, können nicht saniert werden
  • die Bauarbeiten dauern wesentlich länger und werden teurer als geplant
  • das Alleebild wir über Jahre stark uneinheitlich, weil nur sukzessive nachgepflanzt werden kann
  • die Lebensdauer der Bäume verkürzt sich, weil die Baumaßnahmen trotz aller Vorsicht Wurzelwerk zerstören werden
  • und nicht zuletzt: Künftige Maßnahmen muss die Stadt aus dem eigenen Haushalt finanzieren.

 

Zur SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale)

Die SPD-Fraktion ist mit elf Stadträten die drittstärkste Kraft im Stadtrat. Vorsitzender ist Johannes Krause. Seine Stellvertreter sind Katharina Hintz und Eric Eigendorf. Die Fraktion stellt drei Ausschussvorsitzende: Johannes Krause im Vergabeausschuss, Fabian Borggrefe im Sportausschuss und Dr. med. Detlef Wend im Jugendhilfeausschuss.

Veröffentlicht: 03.08.2018 unter Aktuelles, Presse, Stellungnahmen

Kinder und Jugendliche nicht im Regen stehen lassen: SPD-Fraktion fordert Oberbürgermeister auf, den Zirkus Klatschmohn zu unterstützen

Die Stadtverwaltung hat dem Zirkus Klatschmohn (Zentrum für Zirkus und bewegtes Lernen e.V.) mit sofortiger Wirkung ein Nutzungsverbot für den Rossplatz ausgesprochen. Deshalb baut der Verein derzeit sein großes Zirkuszelt am Standort ab.

Dazu Johannes Krause, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale): „Es ist äußerst bedauerlich, dass Stadtverwaltung und Verein keine Lösung zur Standortfrage gefunden haben. Ein Zirkuszelt, das erst im Januar 2018 das Orkantief Friederike unbeschadet überstand, soll nun plötzlich nicht mehr sicher sein. Die Leidtragenden sind vor allem die Kinder und Jugendlichen. Es ist absolut unverständlich, dass der Oberbürgermeister anscheinend nicht dazu in der Lage ist, am Rossplatz die Standortfrage für ein Zirkuszelt zu klären, während er aber gleichzeitig nur rund einen Kilometer Luftlinie entfernt am Riebeckplatz im Eilverfahren die Standorte für Hotels und Bürotürme festlegen kann.“ Weiterlesen »

Veröffentlicht: 30.07.2018 unter Aktuelles, Presse, Stellungnahmen

SPD-Fraktion unterstützt Anliegen der Gemeinschaftsschule Kastanienallee: Hausaufgaben müssen vom Minister gemacht werden

Die SPD-Fraktion begrüßt die Forderungen des Lehrerkollegiums der Gemeinschaftsschule Kastanienallee, die in einem entsprechenden Brief an Ministerpräsident Dr. Haseloff mittlerweile öffentlich geworden sind.

Johannes Krause, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale): „Nach der Lektüre des Briefes der Lehrer ist es unverständlich, warum Minister Tullner nicht längst das Heft des Handelns ergriffen hat. Ganz im Gegenteil dazu versucht er die Stadt Halle zum Handeln aufzufordern und bringt eine Verteilung der Schüler an anderen Schulen in der Stadt ins Spiel. Das ist ein unredliches Verhalten, gerade mit Blick auf die von den Lehrern geschilderten Umstände. Weiterlesen »

Veröffentlicht: 05.07.2018 unter Aktuelles, Presse

Kongresszentrum am Riebeckplatz? Oberbürgermeister bleibt Antwort schuldig

Johannes KrauseIn der Sitzung des Stadtrates am 27.06.2018 antwortete der Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand auf die Frage, welcher Investor gegebenenfalls für ein Kongresszentrum am Riebeckplatz gefunden wurde, dass er laut Stadtratsbeschluss noch drei Tage bis zum 30.06.2018 Zeit habe und den Fraktionen eine schriftliche Antwort zugehen würde. Diese Antwort steht bis zum heutigen Tag (05.07.2018) aus. Weiterlesen »